WKS
Grund-, Haupt- und Realschule FFM

Archiv 2017

Aus der Frankfurter Neuen Presse vom 16. Dezember 2017


Aus der Frankfurter Neuen Presse vom 01. Dezember 2017:
„Wahrhaft ausgezeichnetes Engagement“





Bürgerfest Unterliederbach – Dankeschön!

Spannende Experimente und Versuche im Goethe Schülerlabor

von Vanessa Kudella

Spannende Experimente und selbständig durchgeführte Versuche standen im Mittelpunkt bei unserem Besuch im Goethe Schülerlabor am 9. Februar 2017.

Das Goethe Schülerlabor Chemie am Campus Riedberg ist eine Initiative der Chemischen Institute der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Hier bekommen wir Schüler die Möglichkeit Naturwissenschaften an der Universität zu erleben und eigenständig zu experimentieren.

Im Rahmen unseres Chemie-Unterrichts sind wir, die Klasse 10 Rb der Walter-Kolb-Schule, mit unserer Chemielehrerin Dr. Anke Benini dort hingefahren. Aus dem breiten Angebot der Thementage wurde das Thema „Ernährung – Chemie der Nährstoffe“ ausgewählt.

Nach einer kurzen Einweisung von unserer Betreuerin ging es dann auch schon los und wir konnten uns mehrere Stunden lang mit verschiedenen Experimenten austoben. Natürlich musste auch für ein wenig Sicherheit gesorgt werden. Daher musste jeder Einzelne von uns eine Schutzbrille tragen. Außerdem erhielten wir einen weißen Laborkittel. Mit dem sahen wir alle aus wie richtige Chemie-Experten. Jeder von uns erhielt ein Heft, in dem wir unsere Beobachtungen und Ergebnisse festhalten konnten. Dort waren auch unsere Versuche aufgelistet.

Bei einem der Versuche konnten wir herausfinden, wie viel Stärke sich in den alltäglichen Lebensmitteln verbirgt. Getestet habe ich Popcorn, Erdnussflips und Cracker. In allen drei Lebensmitteln befand sich Stärke. Das konnte man erkennen, weil sich die Mischung aus Puderzucker, Stärkemehl und Iod-Kaliumjodid-Lösung, die wir auf die Nahrung gaben schwarz verfärbte.

Bei einem anderen Versuch konnten wir überprüfen, wie hoch oder niedrig der Fettgehalt in Nüssen ist. Dazu nahmen wir drei verschiedene Nussarten, nämlich Macadamia, Haselnuss und Walnuss. Diese rieben wir zunächst an Papier und hielten sie anschließend in die Flamme. Dabei stellten wir fest, dass die Haselnuss nur etwa zwei Minuten brannte. Die Macadamia brannte im Gegensatz dazu deutlich länger. Es war spannend zu sehen, dass je fettiger eine Nuss ist, umso länger brennt sie. Dabei stellten wir fest, dass es der Fettgehalt ist, der entscheidet wie lang eine Nuss brennt. Eine Nuss mit hohem Fettgehalt brennt also deutlich länger.

Im Großen und Ganzen haben wir an diesem Tag viele neue Erfahrungen gesammelt und viel Spaß am Experimentieren gehabt. Solch einen Tag kann ich jeder Klasse empfehlen und würde ich gerne selbst noch einmal erleben.